12. November 2025
Kampagnen Highlight:

PayPal zeigt, wie wenige Screens
zu hoher Reichweite werden

Im Oktober schaltete PayPal eine Kampagne, die zeigt, was mit smartem Timing und gezielter Platzierung möglich ist. Unter 300 Screens erreichten eine Wochenreichweite von über 5,3 Millionen Kontakten. Das funktioniert, weil die Kampagne nicht überall lief, sondern genau dort und dann, wenn es für die Zielgruppe relevant war.

Was du davon für deine nächste DOOH-Kampagne lernen kannst? Wie du mit weniger Budget mehr Wirkung erzielst – und warum programmatisches Timing der Hebel dafür ist.

Die Zahlen:

Wenige Screens, hohe Reichweite.

PayPal buchte vom 2. bis 31. Oktober rund 260 Screens bei EDEKA – und erreichte in diesem Zeitraum über 13 Millionen Impressions bei gut 3 Millionen Ausspielungen. Die Wochenreichweite lag bei über 5,3 Millionen Kontakten. Zum Vergleich: Das gesamte DCLP-Netzwerk kommt auf eine Wochenreichweite von 48,5 Millionen. PayPal nutzte also weniger als 1 Prozent der verfügbaren Screens – und erreichte trotzdem mehr als 10 Prozent der möglichen Reichweite.

Der Trick? Statt das komplette Netzwerk zu buchen, konzentrierte sich PayPal auf ausgewählte Standorte und spezifische Zeitfenster. Während Marken üblicherweise den kompletten Tag für eine Woche buchen, verteilte PayPal die Ausspielung über vier Wochen. Das brachte mehrfache Kontakte mit der Zielgruppe und erhöhte die Wahrscheinlichkeit, dass die Botschaft wahrgenommen und erinnert wird – bei gleichzeitig reduziertem Budget-Einsatz.

Wie programmatisches Timing funktioniert.

Die Ausspielung lief montags, donnerstags und freitags jeweils von 12 bis 20 Uhr, samstags ganztags. Diese Zeitfenster wurden nicht zufällig gewählt: Erwachsene ab 18 Jahren, die PayPal nutzen, kaufen zu diesen Zeiten ein. Donnerstag und Freitag gelten als klassische Großeinkaufstage, Samstag ist der frequenzstärkste Tag. Montag deckt den Nachkauf nach dem Wochenende ab.

Programmatische Steuerung macht genau diese Präzision möglich. Statt permanent zu werben, konzentrieren sich die Ausspielungen auf Peak-Zeiten mit hoher Kundenfrequenz. Die Zeitfenster erfassen Mittagseinkäufe und den Feierabendverkehr – genau die Momente, in denen Supermärkte am vollsten sind. Das spart Budget und erhöht gleichzeitig die Wirkung, weil die Ausspielung auf Momente mit hoher Aufmerksamkeit fokussiert ist.

Context-Fit:

DCLP als Teil der Multi-Channel-Strategie.

PayPal bewirbt die Funktion „Mit PayPal direkt im Laden zahlen“ aktuell über mehrere Kanäle: App, Website, Social Media – und eben DCLP. Die digitalen Screens im Eingangsbereich von Supermärkten sind die logische Ergänzung zur Online-Kommunikation. Warum? Weil sie Menschen genau dort erreichen, wo sie PayPal direkt nutzen können – im Laden, kurz vor dem Bezahlvorgang.

Dieser Context-Fit ist entscheidend. Während App und Social Media die Zielgruppe im digitalen Raum abholen, bringt DCLP die Botschaft in den realen Kontext. Die Kampagne schließt damit die Lücke zwischen digitaler Kommunikation und physischem Kaufmoment. Für Multi-Channel-Strategien ist dieser lokale Touchpoint wertvoll, weil er die Gesamtwirkung verstärkt – nicht nur durch zusätzliche Reichweite, sondern durch kontextuelle Relevanz.

Managed Service
für professionelle Steuerung.

Umgesetzt wurde die Kampagne über Weischer als Agentur, die den Managed Service über INOVISCO programmatisch einbuchte. Das bedeutet: professionelle Steuerung mit bevorzugtem Zugang zu Inventar und präzisem Targeting. Die Agentur setzte Targeting-Parameter, überwachte die Ausspielung und optimierte bei Bedarf. Von der Zeitfenster-Logik über die Standortauswahl bis zur Performance-Überwachung – Expert:innen sorgten dafür, dass alles wie geplant lief.

Für Marken, die programmatische Möglichkeiten nutzen wollen ohne eigene technische Infrastruktur aufzubauen, ist Managed Service der passende Weg. Die Komplexität wird von Spezialist:innen gehandhabt, die Kampagne profitiert von Erfahrungswerten und kontinuierlicher Betreuung.

Fazit. Eine klare Lektion
– Effizienz schlägt Masse.

Die PayPal-Kampagne liefert eine klare Lektion: Programmatische Buchung ist kein Nice-to-have, sondern ein Effizienz-Boost. Mit gezieltem Timing zu frequenzstarken Zeiten und cleverer Streckung über einen längeren Zeitraum entsteht mehr Reichweite bei weniger Screens. DCLP als lokaler Touchpoint ergänzt Multi-Channel-Strategien genau dort, wo Zielgruppen die beworbene Funktion nutzen können. Managed Service macht diese Präzision möglich – ohne dass du selbst technisches Know-how aufbauen musst.

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